AMATEURFUNK

Amateurfunk!

Das wohl interessanteste Hobby für Menschen, die sich gerne mit Natur-
phänomenen, Technik und anderen Menschen abgeben.

Lustigerweise will ein Radioamateur oft nicht als Hobbyfunker angesehen werden sondern als Amateurfunker. Oder noch besser: Radioamateur!
Naja….ich sehe das nicht so eng. Hat man den Funk als Hobby, ist man …..
Hobbyfunker……logisch, oder? Aber ich sage natürlich auch: ich bin RADIOAMATEUR!

Meine Rufzeichen seit 2004: HB9TPT siehe auch QRZ.COM
Davor war ich, seit 2000, als HB3YCB auf den Frequenzen.


Logbuch von QRZ.COM


Telegrafie ist für mich die schönste Art zu funken.
Es macht einfach am meisten Spass!

Also mit Morsezeichen auf unseren Frequenzbändern Verbindungen in der ganzen Welt zu tätigen, ist für mich das grösste.
Auf Kurzwelle bin ich fast täglich „on Air“, also QRV.
Auch wenn halt nur CW im Hintergrund läuft und ich mich gerade nicht auf das QSO konzentriere, weil ich am PC zum Beispiel etwas mache, macht mir das Spass. (ist übrigens ein guter Ratschlag für Telegrafieschüler oder lernende: einfach immer auf den Bändern CW hören, um sich daran zu „gewöhnen“. Auch wenn man es gar nicht „versteht“. Klingt paradox, funktioniert aber.

Zitat aus dem englischen:
HAMRADIO WITHOUT CW IS JUST CB
heist: Amateurfunk ohne Morsen ist wie CB-Funk


 

Kurzwelle
ist oder sind die Frequenzen, die sich reflexionsartig zwischen Erdoberfläche! und den athmosphärischen Schichten ( D,E und F Schichten) hin und her bewegen.

Dabei wird aber bei einer reflexion „Leistung“ verbraucht, also die intensität oder Stärke einer Welle ist nach einer Reflexion schwächer. Die Welle wird gedämpft. Somit ist es wichtig, wieviele „Hops“ eine Welle macht. Darum ist diese „Menge“ begrenzt, irgendwann ist halt nichts mehr da.weil alles „geschluckt“ wird von den Reflexionskörpern.

Wenn wir also weite Verbindungen tätigen wollen (irgendwie ist das ja auch der Kick und/oder die Herausforderung, mit einem selbst erstellten Equipment mit vielleicht nur 1 Watt Sendeleistung unsere Morsezeichen um den halben Erdball zu senden und zu empfangen), müssen wir das Licht…..nein, ehm nein: die Funkwelle! möglichst flach abstrahlen (das verhält sich eben ähnlich).
So kann sie ihre erste Reflexion weit weg an den athmosphärischen Schichten „machen“
und wenn sie dann wieder auf die Erde kommt, ist eine grössere Distanz überbrückt als
wenn eine Antenn steil abstrahlt und somit für die selbe Distanz oder Strecke
viel mehr Hops machen würde.

Das ist nur ein ganz kleines knoff hoff der Materie 🙂
Mehr dazu woanders


 

Meine Stationsausrüstung:

Funkgerät
Yaesu FT-1000MP Mark-V.
Ein sehr gutes Gerät das ich noch mit einem s.g. Roofing-Filter bestückt habe.
Es hat einen exzellenten Empfänger und kraftvolle  0.1 bis 200Watt Sendeleistung.
Ich habe das Gerät seit nunmehr 10 Jahren und es läuft sehr gut.

Einmal hatte ich Probleme mit dem internen Ant.Tuner. Ein Test mit einer Indoor Magneticloop Antennen hat wohl zu viel HF im Shake produziert oder
es hat ein Funke am Kondensator der Antenne durchgeschlagen.
Antennen
Das wichtigste Element an einer Funkstation ist die Antenne.

Kurzwellen sind im Dekameter Bereich, also von 160m bis 10 m Wellenlänge!

Ein optimaler Dipol hat eine Gesamtlänge von Lamda 1/2, also halbe Wellenlänge!
Seine Aufbauhöhe sollte für DX Verkehr 1/2 Lamda hoch sein. Schwierige Situation bei den tiefen Bändern 30,40,80 & 160m, v.a letzteres, hi
Vertikale Dipole sind noch schwieriger zu erstellen, da die Speiseleitung senkrecht zum Dipol verlaufen soll. 2 mal 7 m sollten jedoch machbar sein. Es braucht evt. ein Stützmast für die (symetrische) Speiseleitung, also den Feeder.

Gerne baue ich meine Antennen selber. Jüngste Projekte sind (wieder) mag loops.

Diesmal aber nicht aus einer Velofelge (Fahrrad……) sondern aus RG-213 mit Handrehko bis etwa 100pF, das reicht mit einem Meter Durchmesser der Antenne, sie von 10m bis 20m abzustimmen. Oder tiefere Wellenlängen.
Bei der Jüngsten hatte ich ein erster Test gemacht:
Ich hängte sie im Zimmer, dem Shacke, an die Decke und habe mit 2.5W pep Leistung vom Yaesu FT-817 in SSB (Sprechfunk) eine Verbindung nach Russland aufgebaut.
Nicht schlecht…..

Als Standartantenne zu Hause habe ich einen Doppel Zepp mit automatischer Matchbox,
also einem ATU, ein SGC-230.

Die Antenne ist Homemade. Es sind 2 mal 35m Draht ind der Luft.

Davon sind die Schenkel je 25m lang und etwa 10m werden vom Feederkabel,
das direkt am Tuner ist, gebildet. Die Antenne ist auf keinem der 9 Amateurbänder resonant, das ist aber sehr gut für den Tuner, denn so hat er keinem Band weder im Spannungs- noch im Strombauch zu speisen und somit einen „easy“ Job.

Eine Antenne muss nicht resonat sein um zu strahlen. Und: es ist kaum möglich, eine Antenne zu machen, die nicht irgendwie strahlt. (Zitat von HB9ACC, für mich neben

Meine Antenne steht weit ab zu Gebäuden das mit Strom. Somit habe ich einen sehr störungsfreien Empfang, das macht mir Verbindungen möglich, die vielleicht etwas besser sind als von Kollegen, die sehr viel leistungsfähigere Antennen in dichtbesiedelten Gebieten haben

Standorte
von Antennen und somit deren Sichtbarkeit.

Die Menschen hier in der Schweiz haben leider mittlerweilen einen riesen Hype gegen Antennen entwickelt weil irgend welche selbsternannten Experten von schädlichen Strahlen reden und den Menschen Angst und Schrecken verbreiten!

Wenn das so schädlich wäre, warum geht es denn uns Menschen immer noch so gut oder noch viel besser als vor 100 Jahren?

Damals wurde der Funk eingeführt. So mit richtig viel Power wurden damals elektrische Kurzschlüsse gemacht, das gab dann heftige FUNKEN, die wiederum eine elektromagnetische Welle erzeugte. Darum funken wir heute 🙂

Diese Wellen werden von Antennen „eingefangen“ und das Signal wird danach in Geräten gleichgerichtet. Ist dann Musik als Amplitude auf die Funkwelle „aufmoduliert“ (AM), kann diese dann nach der Gleichrichtung wieder gehört werden. Ganz einfach eigentlich.

Bei Sprechfunk sind Bandbreiten um die 2.5 KHz üblich. PSK31 ist nur31 Hz breit. CW 50-100 Hz
AM wird heute noch angewendet.
Jeden Morgen so um die 07.00 Uhr HBT sind auf 3550 KHz in AM
französische Stationen zu hören.

Die haben wunderbar klingende Modulationen mit ihren oldtimer TX mit AM Modulation!

Aber halt mit 6 KHz ziemlich breit! Breitbandig. Man denke an die Frequenzökonomie.
Ohne Witz!

Auf diese Bandbreiten wird die abgesendete Information, bei mir CW, mit einer bestimmten Leistung „beaufschlagt“. Wird mit 100 W Leistung an einem Dipol gesendet, wird diese Leistund auf eine Bandbreite von ca 70 Hz verteilt.
Bei AM sind es 6000 Hz!

Man muss mit den zur verfügung stehenden Bandbreiten haushälterisch umgehen, damit alle ihren Funkverkehr abwickeln können.

Ein Recht auf störungsfreien Empfang ist uns nicht gegeben!

Jedenfalls ist heute die Technik sehr gut entwickelt für unsere begrentze? menschliche Fähigkeit. Angewendet wird diese moderne Technik hauptsächlich seit nach WW2.

Standorte von Antennen sind wichtig und herje! So schlimm sieht das ja nicht aus!

Wir Funkamateure reden oft von „schönen“ und „sehr schönen“ Antenne.

Jawohl!

Die können wirklich schön sein.
Sind sie aber nicht immer.

Ist ja wie bei den Motorrädern; Geschmacksache.

Aber eine Discone gefällt mir auch nicht.

Also: wenn sogar mir so was nicht gefällt,
würde ich als Hobbyfunker (der mit den Nachbarn Ärger kriegt) keinen solchen „Besen“ aufmachen.

Meinem Nachbarn würde das auch nicht gefallen, aber das ist eine andere Geschichte….gell Dani! 🙂


 

 

Hoffentlich hört man sich mal auf den Frequenzen 🙂

In diesem Sinne: 73 de HB9TPT


Mein Blog:

meine Funkaktivitäten sind sehr schwankend. Zu Hause arbeite ich am liebsten mit meiner Kurzwellenstation. Natürlich in CW, telegrafie, morsen. Eigentlich kann ich nicht so gut telegrafieren, aber Freude habe ich daran sehr viel. Am liebsten mit etwa 100 zeichen/minute.
Es gibt auf den Bändern die absoluten Profis, die in Geschwindigkeiten von jenseits miteinader reden (morsen). Das hört sich schon fast wie PSK31an, hi. Da frage ich mich das, was einer der nocht morsen kann denkt, wenn er morsecodes mit 100 hört: WIE KANN MAN SO ETWAS VERSTEHEN? Das selbe denke ich auch, wenn ich 200 zpm höre. Aber; es es lediglich eine Sache der Übung. Sie macht den Meister.


HB9ZCW hat mein portable Equipment zum testen ausgeliehen. Er ist von meiner homebrewed
MagLoop begeistert. Das freut mich natürlich sehr. Sein Bericht ist lesenswert…


Heidi, noch ohne Rufzeichen, war bei Marco’s Test auch dabei. Siehe hier


 

 

 

 

 

3 Antworten auf AMATEURFUNK

  1. Hallo Guido!

    Eine schöne Seite hast Du da. Ich hoffe, wir treffen uns bald mal wieder in cw :-).

    73 de DL9LBR
    Bernd

  2. karl sagt:

    Danke für dein Ausgezeichnetes CW lieber Bernd. Ich hoffe wir hören uns wieder in der HTC Jubiläumsaktion!!

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